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Kein Dienst nach Lust und Laune PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Brunner   
Freitag, 22. Januar 2010 18:21

Baiersdorf. Eine stolze Bilanz können die First Responder der Feuerwehr Baiersdorf ziehen: Seit November 2002 im Dienst, wurden sie Anfang 2010 zum nunmehr 1600. Einsatz alarmiert. Als schnelle Ersthelfer sind sie aus der Rettungskette in der Region nicht mehr wegzudenken.

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Dabei sah das bei der Gründung vor sieben Jahren zunächst ganz anders aus. Damals sagte ihnen der Leiter der Rettungsleitstelle Nürnberg, Reinhard Poppe, „höchstens 80 Einsätze im Jahr“ voraus:  Zu nah seien die Notarztstandorte und Rettungswachen in Erlangen und Forchheim. Doch bei der Feuerwehr der Meerrettichstadt ließ man sich nicht ins Bockshorn jagen. Schließlich wollte man keine Konkurrenz dazu sein, sondern nur dazu beitragen, das „therapiefreie Intervall“, also die Zeit vom Notruf bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, sinnvoll zu überbrücken und qualifizierte Erste Hilfe zu leisten.

Die Realität gab der Feuerwehr recht: Bereits im ersten Jahr fuhr man 255 Einsätze, 2004 sogar 265! Trotzdem gab es weiter Vorbehalte beim Leiter der Rettungsleitstelle. Erst ein „Machtwort“ von Landrat Eberhard Irlinger sorgte schließlich dafür, dass die First Responder bei Notarzt- und Rettungsdiensteinsätzen in Baiersdorf und den umliegenden Orten regelmäßig mit alarmiert wurden.

Im Gegenzug bekam die Feuerwehr von der Leitstelle Pflichtzeiten zugeteilt, an denen die Fahrzeuge fest besetzt sein müssen. So sind die beiden vorbildlich ausgerüsteten Kombis der First Responder werktags mindestens von 18:00 bis 6:00 Uhr, meistens sogar länger, im Bereitschaftsstatus, an Wochenenden und Feiertagen grundsätzlich rund um die Uhr.

Ein Dienst nach Lust und Laune kam und kommt weder für die Leitstelle noch für uns in Frage!“, betont der nichtärztliche Leiter der Gruppe, Robert Heiß. „Notfallpatienten fragen nicht danach, ob gerade jemand Zeit hat, zu helfen!“ Seit Mitte 2006 steht rund um die Uhr ein Rettungswagen des Roten Kreuzes in Baiersdorf parat – nicht zuletzt auch ein Resultat des hohen Einsatzaufkommens der Ersthelfer, die sich dadurch noch mehr in ihrer Notwendigkeit bestätigt sehen.

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Mittlerweile stimmt übrigens auch das Klima zwischen First Respondern und Rettungsdienstorganisationen, nicht zuletzt durch Praktikumsschichten der Ersthelfer auf deren Rettungswagen. Drei davon muss jeder pro Jahr mindestens absolvieren, dazu fünf Pflichtunterrichte, um auch das theoretische Wissen auf dem neuesten Stand zu halten. Diese können nicht nur in Baiersdorf, sondern auch in Kalchreuth, Burgthann und Stein b. Nürnberg absolviert werden – an den anderen Standorten der „Arbeitsgemeinschaft First Responder/Helfer vor Ort“ im Leitstellenbereich Nürnberg. Diese gibt auch klare Richtlinien für Aus- und Fortbildung sowie die Ausrüstung vor und organisiert entsprechende Veranstaltungen und Symposien.

Das ist auch wichtig, damit die Zusammenarbeit am Notfallort perfekt klappt – im Schnitt bei 200 Einsätzen pro Jahr. Und die werden nicht nur in Baiersdorf und den Stadtteilen, sondern auch im Umkreis bis Hemhofen, Möhrendorf, Langensendelbach und Effeltrich gefahren, vereinzelt sogar in Neunkirchen a. Brand und Erlangen. Landkreis- und Bezirksgrenzen spielen dabei keine Rolle, sowohl die Leitstelle Nürnberg als auch die in Bamberg alarmieren die First Responder zur Ersten Hilfe bei allen Arten von medizinischen Notfällen vom Unfall bis zum Herzstillstand, zum Transport der Hubschrauberbesatzungen, wenn der Landeplatz etwas entfernt liegt – und natürlich auch zum Eigenschutz der Feuerwehr bei größeren Einsätzen.
 

Und was verdient die Feuerwehr dabei?

Nichts…“, so Robert Heiß. „Alle, einschließlich des ärztlichen Leiters, Notarzt Dr. Rüdiger Clemenz, arbeiten ehrenamtlich. Für die Einsätze gibt es keinen Kostenersatz durch Krankenkassen oder die öffentliche Hand. Die Fahrzeuge und Ausrüstung werden komplett durch Spenden und den Förderverein First Responder Baiersdorf e.V. finanziert. Umso schöner ist es, wenn die Arbeit durch Firmen und Privatpersonen finanziell honoriert wird!

Und manchmal hängt auch ein Dankesbrief oder ein von einem Kind gemaltes Bild am schwarzen Brett in der Feuerwache – und darüber freut man sich in Baiersdorf oft noch mehr…



Stefan Brunner
Pressesprecher der FF Baiersdorf

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Vorzeitige Bescherung bei den First Respondern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Brunner   
Montag, 14. Dezember 2009 13:29

Über eine großzügige Spende dürfen sich die First Responder der Feuerwehr Baiersdorf freuen: Die Geschäftsführung der Firma BL-office, einer renommierten Firma für Büroeinrichtungen und -ausstattungen in Erlangen, zeigte sich vom großen Engagement der schnellen Ersthelfergruppe aus der Nachbarstadt derart begeistert, dass sie deren Arbeit mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro honorierte.

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Die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Baiersdorf wurde Ende November 2002 aus der Taufe gehoben und leistete seither bei annähernd 1600 Einsätzen bis zum Eintreffen des Notarztes wirksame Erste Hilfe bis hin zu qualifizierten Wiederbelebungsmaßnahmen. Nicht wenige Notfallpatienten verdanken ihr inzwischen das Leben. Daneben gehört die Unterstützung der Rettungsdienste bei Großschadenslagen ebenso zu ihren Aufgaben wie beispielsweise der Transport der Besatzungen von Rettungshubschraubern vom Landeplatz zum eigentlichen Notfallort. Bei Feuerwehreinsätzen stehen die First Responder auch zum Eigenschutz der Einsatzkräfte bereit, ebenso stellen sie Sicherheitswachen bei Großveranstaltungen in der Meerrettichstadt. Doch nicht nur im eigenen Bereich, sondern auch zu medizinischen Notfällen im weiten Umkreis bis nach Hemhofen, Effeltrich, Neunkirchen am Brand und sogar Erlangen werden die Ersthelfer der Feuerwehr Baiersdorf alarmiert, wenn sich abzeichnet, dass der Notarzt eine längere Eintreffzeit hat. Die beiden modernen Einsatzfahrzeuge und die umfangreiche medizinische Notfallausstattung wurden dabei komplett aus Spendenmitteln finanziert, ebenso die Verbrauchsmaterialien. Seitens der Krankenkassen oder anderer öffentlicher Träger gibt es keine Zuschüsse.

Umso erfreulicher ist es, wenn das ehrenamtliche Engagement eine finanzielle Würdigung durch Einzelpersonen und Unternehmen wie jetzt BL-office erfährt. Unser Bild zeigt die Übergabe des überdimensionalen Spendenschecks an den Vorsitzenden des Fördervereins First Responder Baiersdorf e.V., Ralf Meisner (rechts), durch die beiden Geschäftsführer Robert Brunner (Mitte) und Gerhard Löw (links), vor den Geschäftsräumen in der Dresdener Straße in Erlangen.

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Wir suchen weitere MitarbeiterInnen! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bin Loeschen   
Donnerstag, 04. September 2008 08:30




Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Baiersdorf und Umgebung,

 

 aus der Rettungskette im Raum Baiersdorf sind die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Baiersdorf nicht mehr wegzudenken. Sie sind inzwischen der Inbegriff für organisierte Erste Hilfe in der Meerrettichstadt und ihrer Nachbarorte, ja, eigentlich weit darüber hinaus, denn inzwischen werden unsere Rettungsteams schon bis nach Erlangen oder Neunkirchen am Brand gerufen, sobald jemand ernsthafte gesundheitliche Probleme hat und es etwas dauert, bis Notarzt und Rettungsdienst vor Ort sein können. Seit 2002 gibt es nun diesen Zusammenschluss von Ersthelfern, finanziell unterstützt durch einen Förderverein – denn Geld von den Krankenkassen oder anderen offiziellen Stellen gibt´s dafür nicht. Der First-Responder-Dienst ist Ehrenamt pur! Trotzdem entwickelte sich das Projekt hervorragend. Zwischen 175 und 250 Einsätze werden jährlich gefahren. Das heißt im Klartext: Seit der Gründung wurde inzwischen weit über 1300mal qualifizierte Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes geleistet und dieser dann auch unterstützt, sei es bei den medizinischen Maßnahmen, oder auch, um ihn vom Landeplatz des Rettungshubschraubers zum Notfallort zu bringen. Unsere First Responder wissen dann auch, wann es notwendig ist, rechtzeitig weitere Feuerwehrkräfte nachzufordern, um zum Beispiel mittels der Drehleiter eine schonende Rettung aus Höhen oder Tiefen zu ermöglichen.

 

 Doch unsere Einsatzkräfte sind ja nicht nur ehrenamtlich als First Responder tätig: Sie haben einen Beruf, der sie ausfüllt – und sie werden ja auch noch zu „richtigen“, pardon,  Feuerwehreinsätzen im eigentlichen Sinne alarmiert, also zu Bränden, Unfällen und vielen anderen Hilfeleistungen. Wenn man sich die Einsatzstatistik, z.B. auf unserer Homepage ansieht, ist unsere Feuerwehr inzwischen mindestens einmal täglich unterwegs… Dazu kommen auch noch viele Aus- und Fortbildungsstunden.

 

 Dass dann irgendwann der/die Einzelne sagt: „Jetzt muss ich in Sachen First Responder und Feuerwehr mal etwas kürzer treten…!“, dürfte jedem von Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sicherlich klar sein. Und das ist auch der Grund, warum wir heute mit der Bitte um Unterstützung an sie heran treten:

 

Wenn Sie sich vorstellen könnten, bei den First Respondern mitzuarbeiten und bei Notfällen Erste Hilfe zu leisten, dann wäre es schön, wenn Sie sich bei uns melden würden. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Sie können uns auch einfach ein e-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. senden oder in der Feuerwache mal unverbindlich vorbeischauen, am besten abends.

Vielleicht bis bald? Wir würden uns sehr über Ihre Mitarbeit freuen!

 

Ihre First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Baiersdorf
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